Heizöl
Der klassische Ölkessel im Keller. Tank und Kessel werden im Zuge des Tauschs außer Betrieb genommen.
Welche Altheizung anerkannt wird, wie die Programme heißen und in welcher Reihenfolge Sie den Umstieg angehen.
Der Bund fördert den Heizungstausch über das Programm Kesseltausch: Weicht eine Öl-, Gas- oder Kohleheizung bzw. Stromdirektheizung einer Wärmepumpe, gibt es in der Neuauflage 2026 pauschal € 5.000.
Gefördert wird der Umstieg, nicht die Wärmepumpe an sich. Deshalb steht am Anfang immer die Frage, was heute im Heizraum steht. Erst danach geht es um Gerät, Bohrung oder Solaranlage, für die es Zuschläge geben kann. Die Registrierung für die Neuauflage ist von 2. November bis 31. Dezember 2026 möglich (Stand Oktober 2026).
Diese Heizsysteme können im Kesseltausch ersetzt werden. Stand Oktober 2026.
Der klassische Ölkessel im Keller. Tank und Kessel werden im Zuge des Tauschs außer Betrieb genommen.
Gaskessel und Gasthermen mit Zentralheizung. Auch Flüssiggas aus dem Tank im Garten zählt dazu.
Ältere Allesbrenner und Koksheizungen, wie sie in manchen Häusern noch laufen.
Elektrische Direkt- oder Nachtspeicherheizungen. Hier fehlt oft ein Wasserkreislauf, der ergänzt werden muss.
Nicht anerkannt wird der Ersatz einer Heizung, die bereits erneuerbar betrieben wird, etwa einer alten Wärmepumpe. Für diesen Fall hat zum Beispiel die Steiermark 2026 eine eigene Landesrichtlinie, siehe Wärmepumpe Förderung Steiermark.
Rund um den Heizungstausch kursieren mehrere Namen, die leicht verwechselt werden. Der Kesseltausch ist das Bundesprogramm für den Ersatz einer fossilen Heizung. Raus aus Öl und Gas ist der frühere Name dieser Förderung, unter dem sie viele noch kennen. Der Sanierungsbonus ist ein eigenes Programm für die thermische Sanierung der Gebäudehülle, etwa Dämmung und Fenster.
Für 2026 ist der Sanierungsbonus geschlossen. Seit 2. Februar 2026 werden nur noch Anträge für den Kesseltausch angenommen. Wer Dämmung und Heizungstausch gemeinsam plant, sollte deshalb nicht auf einen Sanierungsbonus für 2026 hoffen. Wie es 2027 weitergeht, sollen die Richtlinien zeigen, die im Dezember 2026 beschlossen werden. Für die Sanierungsoffensive 2027 sind laut Presseaussendung € 500 Mio. vorgesehen, davon € 179 Mio. für den Kesseltausch.
Fotografieren Sie Kessel, Tank, Heizkörper und Typenschilder. Der Fachbetrieb sieht daran, wie alt das System ist und ob die Heizkörper groß genug für eine niedrige Vorlauftemperatur sind. Die Förderung verlangt höchstens 55 °C im Wärmeverteilsystem.
Wo ein Anschluss an Fernwärme technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist, hat sie in der Bundesförderung Vorrang. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde oder dem Netzbetreiber nach, bevor Sie sich auf eine Wärmepumpe festlegen.
Die Energieberatung liefert das Protokoll, das für die Bundesförderung nötig ist, und zeigt, ob vorab einfache Maßnahmen sinnvoll sind. Parallel holen Sie Angebote ein. Achten Sie auf das Kältemittel: über GWP 750 gibt es keine Förderung, zwischen 150 und 750 bei Luft-Wasser-Geräten 20 % weniger.
Nach der Registrierung baut der Fachbetrieb die alte Heizung aus und die Wärmepumpe ein. Eine Gas-Wärmepumpen-Hybridanlage ist nicht förderfähig, eine Kombination mit Pellets nur, wenn sie gelistet ist. Den aktuellen Zeitplan finden Sie unter Förderung Wärmepumpe 2026.
Mit den Rechnungen reichen Sie die Endabrechnung beim Bund ein. Die Landesförderung ist ein eigener Antrag. Der Bund erlaubt die Kombination grundsätzlich, wenn das Land sie zulässt. Insgesamt darf die Förderung nie höher sein als die Investitionskosten. In Salzburg etwa sind Bund und Land zusammen auf 75 % begrenzt, mehr unter Förderung Wärmepumpe Salzburg.
Den Überblick über alle Schritte vom ersten Gedanken bis zur Auszahlung bietet der Leitfaden zur Förderung der Wärmepumpe. Wenn Sie direkt Angebote vergleichen wollen, nutzen Sie die Angebotsanfrage mit Förderblick.
Ja. Erdgas und Flüssiggas zählen zu den fossilen Heizungen, deren Ersatz der Bund im Kesseltausch fördert. Erfüllen Gerät und Heizsystem die technischen Bedingungen, zahlt die Neuauflage 2026 für die Wärmepumpe pauschal € 5.000 (Stand Oktober 2026).
Nein, nicht für 2026. Seit 2. Februar 2026 nimmt die Sanierungsoffensive nur noch Anträge für den Kesseltausch an, der Sanierungsbonus ist geschlossen. Für den Heizungstausch ist er auch nicht das richtige Programm, dafür gibt es den Kesseltausch.
Für die Bundesförderung nicht: Gefördert wird ein Zentralheizungssystem pro Standort, eine Hybridanlage aus Gas und Wärmepumpe ist laut FAQ nicht förderfähig. Eine Kombination aus Pellets und Wärmepumpe kann gefördert werden, wenn sie in der Liste förderungsfähiger Systeme steht.
So hieß die Bundesförderung für den Heizungstausch in früheren Jahren, viele kennen sie noch unter diesem Namen. Heute läuft dieselbe Idee als Kesseltausch innerhalb der Sanierungsoffensive. Wer nach "Raus aus Öl und Gas" sucht, landet inhaltlich beim Kesseltausch.
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